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Mitarbeiter*innen und Gesellschaft

Mit globalen Herausforderungen wie der Digitalisierung, dem gesellschaftlichem Wertewandel und Demografie sind auch die Erwartungen an Unternehmen in Hinblick auf Transparenz, Fairness und Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung gestiegen. Als Arbeitgeber in der Region nimmt die WMF ihre Verantwortung in diesem Bereich war und arbeitet aktiv daran, dieser gerecht zu werden.

Entscheidungen mit Zukunft

Unser Engagement ist vielseitig und geht weit über die innerbetrieblichen Prozesse hinaus, da wir uns insbesondere auch dort einbringen wollen, wo wichtige Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden. Um von unserer Stimme Gebrauch zu machen und aktiv an der Gestaltung der Zukunft unserer Gesellschaft mitzuwirken, stehen wir im stetigen Austausch mit wichtigen Behörden, bringen uns in globalen Expertennetzwerken ein und sind Mitglied in zahlreichen Verbänden.
WMF Verantwortung für die Zukunft
WMF Expertennetzwerk

Expertennetzwerk und Mitgliedschaften

Die WMF ist im Arbeitgeberverband Südwestmetall, Industrieverband Haus-, Heiz-, und Küchentechnik e.V. (HKI), Industrieverband Schneid- & Haushaltsware e.V. (IVSH), Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie e.V. (LVI) und Zentralverband Elektrotechnik- & Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) vertreten. Um unserer starken Haltung bezüglich nachhaltigem Wirtschaften Ausdruck zu verleihen, sind wir zudem Mitglied im Nachhaltigkeitsausschuss des Markenverband e.V. und arbeiten hier gemeinsam mit Vertretern von weiteren großen Markenunternehmen daran, uns ökonomisch auf einen langfristigen Erfolg auszurichten und uns hier für Gesellschaft, Umwelt und Klima zu engagieren. Mit unserem Engagement setzen wir uns für die Weiterentwicklung der geltenden Standards ein, wirken an der Gestaltung von neuen Regularien mit und übernehmen so Verantwortung für die Gesellschaft.

Unsere Werte und Unternehmenskultur

Das Wachstum und der Erfolg der WMF basieren auf den starken Werten, die in unserer Unternehmensgeschichte fest verankert sind.

Unser gemeinsames Werteverständnis prägt die Art und Weise, wie wir unser Unternehmen führen. In unseren Beziehungen zu allen Stakeholdern – Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, Konsumenten, Behörden, Verbänden etc. – lassen wir uns stets von diesen Werten leiten.

Unternehmerische Tatkraft

Leidenschaft für Innovationen
Professionalität & Kompetenz
Respektvoller für Menschen
Teamgeist

Ethikkodex

Wir haben den Ethikkodex der Groupe SEB etabliert, der in 11 Sprachen verfügbar und somit zugänglich für all unsere Mitarbeiter*innen und Stakeholder ist. Dieser Kodex liefert uns einen Bezugsrahmen für alle unsere Aktivitäten, indem er für den Einzelnen und für die Gruppe Verhaltensregeln aufstellt, die unser Handeln und unsere Entscheidungen leiten. Somit werden unsere Werte und das, wozu wir uns bekennen, jeden Tag aufs Neue mit Leben gefüllt. Gleichzeitig streben wir nach einer stetigen Verbesserung. Der Ethikkodex unterstützt uns dabei, die weltweite Beachtung unserer Prinzipien kontinuierlich einzuhalten.

Verantwortungsvoller Einkauf

Als weltweit agierendes Unternehmen mit globalen Lieferanten ist uns und unserer Muttergesellschaft Groupe SEB die Einhaltung unserer Grundsätze und Wertvorstellungen entlang der gesamten Lieferkette sehr wichtig. Mit Hilfe unserer Charta für einen verantwortungsvollen Einkauf verpflichten wir daher alle unsere Lieferanten, unabhängig von deren Standort, zur Achtung der Menschenrechte sowie zur Erfüllung der ethischen, sozialen und umweltschutzbedingten Anforderungen, welche wir für unsere Zusammenarbeit als grundlegend und unverzichtbar erachten.
WMF ComplianceManagement

Compliance Management

Mit unserem aktiven Compliance Management stellen wir sicher, dass alle unsere Mitarbeiter*innen geschützt sind. Zu diesem Zweck führt unsere Abteilung für Revision und interne Kontrolle regelmäßig an allen Standorten der Groupe SEB und WMF interne Compliance Audits durch. Mit Hilfe dieser Audits werden die Einhaltung der konzerninternen Regeln und Verfahren sichergestellt. Für die allgemeine Sensibilisierung unserer Mitarbeiter*innen werden zudem jedes Jahr obligatorische Compliance Schulungen durchgeführt.
Feedbackkultur bei WMF

Feedbackkultur

Die Fähigkeit Feedback zu geben ist ein wichtiger Bestandteil der Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter*innen, deswegen beschäftigen sich Führungsverantwortliche in internen Entwicklungsprogrammen intensiv mit dem Thema Mitarbeiterentwicklung durch Feedback. In regelmäßigen Feedbackgesprächen für Mitarbeiter*innen findet ein Austausch zu Leistung, Entwicklung und den individuellen Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung statt. Aber auch WMF als Arbeitgeber holt regelmäßig im Rahmen einer umfassenden Mitarbeiterbefragung durch den externen Dienstleister “Great Place to Work” Feedback ein und erarbeitet gemeinsam Verbesserungsmaßnahmen anhand der Ergebnisse.

Arbeitssicherheit

Eine der obersten Prioritäten der WMF ist seit jeher die Gewährleistung sowie Förderung der Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter*innen. Aus diesem Grund sind alle unsere Betriebsstätten nach dem ISO 45001 Standard zertifiziert und die geltenden nationalen Arbeitsschutzgesetze, Vorschriften sowie sonstigen Anforderungen, denen die WMF verpflichtet ist, werden konsequent eingehalten und aktiv gelebt.

Eigenverantwortliches Handeln

Bei der WMF wird ein starker Fokus auf das umsichtige und eigenverantwortliche Handeln eines Jeden im Rahmen der Arbeitssicherheit gelegt. So werden alle Mitarbeiter*innen und Führungskräfte intensiv in Arbeitsschutzberatungen mit einbezogen, motiviert an allen Elementen des Arbeitsschutzes aktiv mitzuwirken und sich für dessen kontinuierliche Verbesserung einzusetzen.

WMF verantwortungsvolles Einkaufen
SicherheitInitiative

Sicherheit mit Initiative

Ein wichtiger Bestandteil ist die „Animation a Intervall Court“ (AIC). Darunter verstehen wir die Anregung, in regelmäßigen Abständen Treffen zu veranstalten, die kleine Verbesserungen des Arbeitsalltags zum Thema haben. Eine weitere Initiative, welche die Arbeitssicherheit bei der WMF fortwährend verbessert, sind die internen Sicherheitsbesuche (VCS). Hierbei handelt es sich um ein Managementtool für Führungskräfte und Produktionsleiter*innen. Die regelmäßigen Sicherheitsbesuche fördern den Dialog mit den Mitarbeiter*innen und stellen sicher, dass unsichere Bedingungen am Arbeitsplatz beseitigt werden.
Gesundheitsmanagement bei WMF

Gesundheitsmanagement

Wir wollen die Gesundheit aller Mitarbeiter*innen proaktiv fördern. Aus diesem Grund betreiben wir ein integriertes betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), das sich mit den Themen Gesundheitsförderung und betriebliche Eingliederungsmaßnahmen befasst. Die Angebote erstrecken sich von Fitnesskursen über Selbstverteidigungskurse und Lockerungspausen bis hin zu mobilen Massagen. Das BGM stellt außerdem unterstützende Materialien zu den Themen Ernährung, Stressmanagement, Work-Life-Balance und gesundes Führen zur Verfügung. Es gibt auch Initiativen, die von den Mitarbeiter*innen selbst ausgehen.
WMF Gesundheitshaus

Gesundheitshaus

Seit über 70 Jahren ist das Gesundheitshaus auf dem WMF Gelände in Geislingen an der Steige eine feste Institution im Rahmen der gesundheitlichen Betreuung der Beschäftigten. Das Betätigungsfeld des Werksarztes und seines Teams ist dabei sehr umfangreich und geht über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Unter anderem steht der Betriebsarzt der Unternehmensleitung und dem Betriebsrat bei Themen des Gesundheitsschutzes beratend zur Seite, bietet den Mitarbeitern vor Ort jährliche Schutzimpfungen an und spielt eine zentrale Rolle bei der Wiedereingliederung von Personen, die nach längerer Krankheit in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sind.

Wiedereingliederungsmanagement

Wieder­eingliederungs­management

Wir verpflichten uns zur frühzeitigen und dauerhaften Wiedereingliederung langzeiterkrankter Mitarbeiter*innen, den Erhalt des jeweiligen Arbeitsplatzes und der Aufrechterhaltung des Arbeitsverhältnisses. Zur Umsetzung des BGM hat die WMF eine betriebliche Wiedereingliederungsstelle eingerichtet, die den betroffenen Mitarbeiter*innen beratend zur Seite steht und diese während der Eingliederung aktiv unterstützt.
Suchthilfe

Suchthilfe

Es gibt bereits seit 1991 eine Betriebsvereinbarung, die betroffenen Suchtkranken wirksame Hilfe vermitteln kann. So wird auch Raucher*innen während der Arbeitszeit die Teilnahme an einem internen Nichtraucherseminar angeboten. Ziel der Betriebsvereinbarung ist es, Suchtkranken zu helfen, die durch den Missbrauch von Suchtmittel entstehenden Gefahren und Belastungen für das Unternehmen, die gefährdete Person selbst und das jeweilige soziale Umfeld zu verringern.

Personalentwicklung

Unter dem Leitmotiv „Turning potential into performance“ gestaltet die interne Personalentwicklung Prozesse, Systeme und Dienstleistungen, um Leistung, Qualifikation, Entwicklung und Engagement zu fördern. Deswegen steht allen Mitarbeiter*innen ein breites Weiterbildungsangebot zur Verfügung. Personalentwicklung beginnt jedoch bereits früher – nämlich beim Einstieg junger Menschen in die Arbeitswelt. Für ein produzierendes Unternehmen wie die WMF ist es von zentraler Bedeutung sicherzustellen, dass ausreichend Fachkräfte für die zahlreichen Aufgaben in den Fachbereichen ausgebildet werden. Die Kompetenz und das Wissen unserer Mitarbeiter zählen zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren der WMF.

Ausbildung bei WMF

Ausbildung

Wir erkennen, fördern und entwickeln Talente und bilden bereits seit unserer Gründung junge Menschen in verschiedenen technischen und kaufmännischen Berufen aus. Das Lernen bei uns ist wie unsere Produkte: innovativ, vielseitig und nachhaltig. Besonderen Wert legen wir darauf, dass die Auszubildenden schnell in reale Arbeitsabläufe eingebunden werden. Weit überdurchschnittliche Prüfungsergebnisse und eine sehr niedrige Abbruchsquote bestätigen uns in unserer Ausbildungsphilosophie.

Studium bei WMF

Studium

Seit 1981 kooperieren wir unter anderem mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). So bietet die WMF jedes Jahr duale Studienplätze in Mechatronik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, BWL Digital Business Management, BWL International Business und weiteren Studienrichtungen an.

Karitatives Engagement und Philanthropie

Wenn es um karitatives Engagement und Philanthropie geht, haben wir gemeinsam mit der Groupe SEB eine Mission: Ausgrenzung zu bekämpfen. Dies sind die vier wesentlichen Bereiche, die zu diesem Ziel beitragen:
Integration von Menschen durch Arbeit
Förderung von Bildung und Ausbildung
Ausstattung von Haushalten mit Produkten, die eine gesunde Ernährung ermöglichen

Unterstützung von Menschen, die aufgrund von gesundheitlichen Problemen oder Behinderungen vor Herausforderungen stehen

Integration von Menschen mit Behinderung

Wir engagieren uns stark für die Integration von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt. So fördert unser Schwerbehindertenbeauftragter aktiv die Eingliederung von Menschen mit Behinderung in den Betrieb, vertritt ihre Interessen und steht ihnen beratend zur Seite. Seit 1988 kooperieren wir mit den regionalen Niederlassungen der Lebenshilfe e.V., die sich für das Wohl von Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen einsetzt, gegen Diskriminierung kämpft und aktiv zur Inklusion von Menschen mit Handicap in die Gesellschaft beiträgt. Wir geben Menschen mit Behinderung eine Beschäftigung und binden sie aktiv in unsere betrieblichen Prozesse ein. Neben dieser aktiven Einbindung bieten wir Aktionen wie Werksbesichtigungen mit Workshops an, organisieren Sammlungen von Bücherspenden für den Verkauf durch die Lebenshilfe und unterstützen die Organisation finanziell.
Mitarbeiterintegration
Stiftungsprofessur

Stiftungsprofessur des Studiengangs „Nachhaltiges Management

Energiewirtschaft / Produktmanagement / Ressourcenwirtschaft“

Wir setzen uns aktiv für eine Förderung von Bildung sowie der Verbindung von Wissenschaft und Praxis ein, um eine direkte positive Wirkung auf die Gesellschaft zu erreichen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und den Standort Deutschland sowie Geislingen an der Steige nachhaltig zu stärken. Aus diesem Grund haben wir 2015 in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) den Studiengang „Nachhaltiges Management“ konzipiert, der von uns in Form einer Stiftungsprofessur gefördert und vom Stifterverband mit dem Siegel „Innovativ durch Forschung“ gewürdigt wird. In dem interdisziplinären und ganzheitlich angelegten Studium werden den Studierenden neben wirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Kenntnissen aus dem Nachhaltigkeitsbereich auch die Themen Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutz, Managementsysteme, Kommunikation und Gesellschaft sowie Unternehmen und Umwelt vermittelt.

Produktspenden mit der innatura gGmbH

Ein weiterer Bereich, in dem wir einen nachhaltigen Beitrag leisten, ist die Kooperation mit der gemeinnützigen Organisation innatura gGmbH – eine Online-Plattform, die Sachspenden an bedürftige Non-Profit-Organisationen (NGOs) vermittelt. Wir spenden Produkte, die sich auf Grund von Sortimentswechseln oder Besonderheiten wie Etikettierungsfehlern nicht mehr zu Verkaufszwecken eignen, jedoch fabrikneu und in einwandfreiem Zustand sind. So trägt die WMF dazu bei, Haushalte mit Produkten auszustatten, die eine gesunde Ernährung ermöglichen, verlängern den Lebenszyklus der Produkte und generieren allen Zugang zu unseren Produkten.
WMF Produktspende Innatura

Gegen das Vergessen – WMF in Zeiten des Zweiten Weltkriegs

Meist blicken wir mit Stolz auf unsere fast 170-jährige Firmengeschichte zurück. Doch die dunkle Zeit des NS-Regimes ist auch Teil unserer Historie. Wie schon im Ersten Weltkrieg wurde die WMF auch im Zweiten Weltkrieg zu einem Rüstungsunternehmen, das Patronen, Hülsen, Flugzeugteile und Motorenzylinder herstellte. Im Jahr 1944 war der Bedarf an Arbeitskräften so groß, dass die WMF weibliche KZ Häftlinge zur Zwangsarbeit für die Rüstungsproduktion anforderte. Ende Juli trafen die ersten jüdischen Frauen und Mädchen in Geislingen ein. Es entstand ein Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof (Elsaß) in der Heidenheimer Straße. Kurz vor Kriegsende, im April 1945, wurde es aufgelöst. Die weiblichen Inhaftierten wurden während des Abtransports nach Tirol von den Amerikanern befreit.

Als Unternehmen, im Namen der gesamten Geschäftsführung und unserer Belegschaft, wollen wir gleichermaßen erinnern, ehren und versöhnen. Wir können heute nicht wieder gut machen, was zu dieser Zeit geschehen ist. Sehr wohl können wir aber um Versöhnung bitten, durch Erinnerung die Frauen und Mädchen würdigen und dafür Sorge tragen, dass sich diese Geschichte niemals wiederholen wird. Deshalb unterstützen wir seit Jahren aktiv die Geislinger Initiative “Erinnern, Ehren, Versöhnen”.

Die „Charta der Vielfalt“

Ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld in Unternehmen schaffen – das ist das Ziel der „Charta der Vielfalt“, die WMF 2021 unterzeichnete. Die Charta der Vielfalt ist eine Initiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen unter der Schirmherrschaft von Altbundeskanzlerin Angela Merkel. Mit der Unterzeichnung steht die WMF offiziell für ein Arbeitsumfeld ein, das Talente aufgrund ihrer Leistung schätzt – ungeachtet von Alter, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, ethnischer Herkunft und Nationalität, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und Identität oder physischen Fähigkeiten.

Diversity bei WMF