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Digitale Trends im Kaffeegeschäft – Interview Marten van der Mei, Vice President Professional Coffee Machines DACH

Durch die integrierte Telemetrie-Lösung WMF CoffeeConnect können WMF Kaffeemaschinen von überall aus überwacht und gesteuert werden. Auf diese Weise werden nicht nur Service- und Instandhaltungsprozesse massiv beschleunigt. Es besteht zudem die Möglichkeit, neue Funktionen per Fernzugriff freizuschalten – etwa die neue SmartRemote-Funktion für das kontaktlose Bestellen von Getränkespezialitäten per Web-App.

Welches ist ihrer Meinung nach größte digitale Trend, der im vergangenen Jahr in der Kaffeeautomatenbranche Einzug gehalten hat?

Der größte betriebswirtschaftliche Effekt geht sicher von den Möglichkeit aus, die das IOT – das Internet der Dinge – bietet. Durch die integrierte Telemetrie-Lösung WMF CoffeeConnect können WMF Kaffeemaschinen von überall aus überwacht und gesteuert werden. Auf diese Weise werden nicht nur Service- und Instandhaltungsprozesse massiv beschleunigt. Es besteht zudem die Möglichkeit, neue Funktionen per Fernzugriff freizuschalten – etwa die neue SmartRemote-Funktion für das kontaktlose Bestellen von Getränkespezialitäten per Web-App. Die Maschine lernt mit jedem Software-Update immer etwas dazu – ohne Techniker-Einsatz oder die Beschaffung neuer Geräte. Die Kommunikationsfähigkeiten des IOT zeigen sich auch beim automatischen Einspielen neuer Rezepte, Preise oder Werbeaktionen (per Bild oder Video auf dem Maschinendisplay) aber auch in der Anbindung externer Systeme, beispielsweise Kassensysteme oder Warenwirtschaftsanwendungen. Daten sind einfach zu jederzeit in vollem Umfang verfügbar und stehen jedem nachgelagerten System zur Weiterverarbeitung bereit. Das gilt auch für die Analyse der täglichen Maschinendaten. Mithilfe der Analysefunktionen und dem Reporting von WMF CoffeeConnect können Kunden betriebswirtschaftliche Verbesserungspotenziale systematisch identifizieren. Die zielgruppenabhängige Anpassung an Self-Service-, Mobile-Payment- oder No-Human-Touch-Modelle, die gezielte Standorterweiterung, die Verbesserung von Beschaffungsprozessen oder neue Modelle wie „Pay-per-Cup“ sind nur einige Beispiele, in denen die Algorithmen von WMF CoffeeConnect zum Business Development beitragen.

Wie können die Gastronom ihr Kaffeegeschäft mit Ihrer Hilfe besser steuern,
variieren, auswerten und optimieren?

Schauen wir zuerst auf die rein betriebswirtschaftliche Seite. Hier liefert die Telemetrie-Lösung WMF CoffeeConnect durch die kontinuierliche Überwachung aller maschinenrelevanten Parameter ein Fülle an Informationen, um den Verbrauch und die Beschaffung der Rohstoffe zu verbessern und gleichzeitig das Getränkeangebot so attraktiv wie möglich zu gestalten. Verkaufsfördernd wirkt sich zudem die Integration mobiler Zahlungslösungen und kontaktloser Bestellverfahren aus. Diese digitalen Methoden entsprechen nicht nur dem aktuellen Zeitgeist der jungen Kaffeeliebhaber-Generationen, sondern tragen aktiv zum Infektionsschutz bei.

Im täglichen Umgang mit der Maschine überwacht CoffeeConnect alle prozessrelevanten Maschinendaten, um eine gleichbleibend hohe Kaffeequalität zu gewährleisten. Hier erlauben die detaillierten Echtzeitdaten über den Zustand, die Produktionsbereitschaft und den Output der Maschinen effiziente, kontaktlose Serviceprozesse in der Maschinenpflege und Instandhaltung. Anwender und Servicetechniker sind etwa bei Detailanalysen mittlerweile in der Lage, hohe Diagnosetiefen und nahezu Echtzeit-Monitoring bereitzustellen. Die damit einhergehende Verbesserung in der Steuerbarkeit und Prozesssicherheit der Maschinen sowie in der proaktiven Pflege und Wartung ist ein Produktivitäts- und Effizienzmotor, der seinesgleichen sucht. Bestes Beispiel ist der neue „Service-Monitor“: Auf Basis detaillierter, service-relevanter Maschinendaten (etwa Anzahl der Brühungen, Mahlzyklen etc.) stellt ein neuer Algorithmus trendbasierte Empfehlungen für den nächsten Servicetermin oder Filterwechsel zur Verfügung. Dieser Weitblick bietet Kunden wie WMF Servicetechnikern zukünftig eine verbesserte Planungsgrundlage für die anstehenden Wartungsaufgaben. Darüber hinaus gibt der Service Monitor Aufschluss über die letzten Reinigungsläufe. Somit wird zum einen ersichtlich, ob die Maschinen in ordnungsgemäßen Zyklen gereinigt werden. Zum anderen erlaubt die Übersicht gezielte Rückschlüsse auf den Zustand der Maschine und gegebenenfalls notwendige Schulungsmaßnahmen. Darüber hinaus liefert die Datenanalyse mittels WMF CoffeeConnect wichtige Impulse zur Geschäftsentwicklung und legt die Infrastruktur für neue Geschäftsmodelle. Die Adaption von Customer Touch Points, die gezielte Standorterweiterung oder völlig neue Betreiber-Geschäftsmodelle wie „Pay per Cup“ sind nur einige Beispiele, in denen WMF Coffee Connect zur Zukunftsgestaltung beiträgt.

Die Vorteile der vernetzten Kommunikation erfährt der Anwender auch innerhalb der Maschinen selbst. Hier sorgen intelligente Sensoren für eine Echtzeit-Überwachung und -Steuerung zentraler Maschinenprozesse. Das System „WMF Dynamic Coffee Assist“ hat alle qualitätsrelevanten Faktoren wie Kaffeemehlmenge und Mahlgrad im Blick und stellt sie automatisch nach, um die perfekte Extraktionszeit für eine gleichbleibend hohe Espressoqualität zu gewährleisten. Im Milchmanagement hingegen sorgt der neue „Dynamic Milk Assist“ für eine hohe Uptime der Maschinen, indem er den Durchfluss und die Temperatur der Milch ohne Unterbrechung kontaktlos überwacht. Kommt es zu abweichenden Ergebnissen, nimmt das System eine automatische Anpassung der Einstellungen vor.

In Corona-Zeiten ist Flexibilität das A und O – wie spielt hier die moderne Technik den Betriebsgastronomen in die Karten?

Flexibilität im Kaffeeangebot wird bei WMF durch verschiedene Aspekte unterstützt. Zum einen ist es dem Gastronom möglich, das Getränkeangebot, wie oben beschrieben, mithilfe von WMF CoffeeConnect zu analysieren und exakt an die Bedürfnisse anzupassen. Beim Bezug von Kaffeespezialitäten kann der Betreiber zeit- und ortsflexible, kontaktlose SB-Konzepte umsetzen: Der Gast scannt mit seinem Smartphone den QR-Code auf dem Display der Maschine, woraufhin sich die Web-App WMF SmartRemote öffnet. Hier kann er nun sein Getränk auswählen und via WMF Mobile Payment Solutions bezahlen. Hat der Gast seinen Becher oder seine Tasse am Gerät platziert, fährt ein integrierter Tassensensor den Getränkeauslauf automatisch auf die richtige Position – ein Anfassen der Maschine ist nicht notwendig. Auch bei der Reinigung bieten die WMF Kaffeevollautomaten ab sofort ein einzigartiges Plus an Flexibilität. Das auf der Internorga 2021 vorgestellte Reinigungssystem „WMF AutoClean“ ist die erste vollautomatische Lösung im Bereich Reinigung der Branche. Es säubert sowohl das Kaffee- als auch das Milchsystem der WMF Vollautomaten ohne fremdes Zutun HACCP-konform. Alle für den Anwender zeitaufwändigen und fehleranfälligen Reinigungsaufgaben entfallen vollständig und notwendige Eingriffe reduzieren sich auf ein absolutes Minimum. Über einen integrierten Timer kann exakt festgelegt werden, wann und in welchen Zyklen das AutoClean System mit der Arbeit beginnen soll – alles Weitere übernimmt die Maschine. Modernste Komponente garantieren die autonome Zuführung, Dosierung und Überwachung des Reinigungsmittels. Noch bevor der erste Gast kommt, ist die Maschine bereits hochgefahren, gereinigt und startklar. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beiliegenden Pressemeldung sowie hier: https://www.youtube.com/watch?v=n0M9hq9JmVY

WMF AutoClean

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