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Masaba Coffee verbindet Leidenschaft für guten Kaffee mit sozialem Engagement

Im Rahmen unserer Serie „Auf einen Kaffee mit…“ sprechen wir mit Menschen, die ihre Leidenschaft für Kaffee zum Beruf gemacht haben. Jean-Claude Luvini ist Gründer und Inhaber von Masaba Coffee. Unter dem Leitgedanken „Good Coffee in Good Company“ vereint er in seinem Unternehmen soziales Engagement im Anbaugebiet Uganda sowie in seiner Heimatregion Tessin mit seinem hohen Anspruch an Kaffeequalität.

Wie kommt ein ehemaliger HR-Consultant aus dem Tessin dazu, Kaffee aus dem rund 5.500 km entfernten Uganda in seiner Heimat zu vertreiben? 

Bis zur Gründung von Masaba Coffee im Jahr 2011 hatte ich tatsächlich nicht viel mit Kaffee zu tun. Ich war sogar eher Tee- als Kaffeetrinker. Eine Reise nach Uganda gemeinsam mit einer Gruppe ehrenamtlicher Helfer – die sich in verschiedenen Bereichen für die einheimische Bevölkerung engagieren – markierte 2010 den Wendepunkt. Neben Investitionen in Schulen, Medizin und Wasser half die Organisation ACT-U, Associazione per la Cooperazione fra Ticino e Uganda auch einer hiesigen Kaffeegenossenschaft. Unter anderem bildeten sie Kleinbauern auf dem Gebiet des Kaffeeanbaus fort und bauten vor Ort die Kaffee-Waschstationen wieder auf, die während des letzten Krieges zerstört wurden. Damals tauchte ich erstmals in diese spannende Welt ein und war sofort fasziniert, nicht nur vom Thema Kaffee selbst, sondern auch von der Philosophie hinter Masaba Coffee.

Und da entstand dann auch die Idee, Masaba Coffee zu gründen?

Als gebürtiger Südafrikaner – ich wurde in Johannesburg geboren und kam als kleiner Junge mit meinen Eltern in die Schweiz – habe ich eine sehr enge Verbindung zum afrikanischen Kontinent und hatte schon immer den Traum, ein Projekt zu finden, das eine Brücke zwischen dem Tessin und Afrika baut. Die Philosophie hinter Masaba Coffee, den es zu diesem Zeitpunkt ausschliesslich in Uganda zu kaufen gab, überzeugte mich sofort. Und als man mich dann fragte, ob ich mir vorstellen könne, den Kaffee im Tessin zu vertreiben, sagte ich sofort ja.

Was macht Masaba Coffee eigentlich so besonders und welche Philosophie steht dahinter?

Zum einen ist es natürlich die Qualität des Rohkaffees. Der fruchtbare vulkanische Boden an den Berghängen und das besondere Klima am Fusse des 4.321 Meter hohen Vulkans Mount Elgon verleihen den hier angebauten Arabica-Bohnen ihren einzigartigen, dezent-würzigen und gleichzeitig blumigen Geschmack. Für die Qualität des Masaba Coffee spricht zudem, dass nur die reifen, roten Kaffeekirschen sorgfältig per Hand geerntet werden. Und hier sind wir auch beim zweiten Punkt, der Masaba Coffee zu etwas Besonderem macht: Vom Anbau und der Verarbeitung vor Ort in Uganda bis zum Rösten und Verpacken des Kaffees hier im Tessin stellt Masaba Coffee die Menschen in den Mittelpunkt.

Wie sieht dieses Engagement in der Praxis aus?

In Uganda geht es unter anderem darum, den Kleinbauern nicht nur Wissen rund um den Kaffeeanbau, sondern auch die Landwirtschaft im Allgemeinen zu vermitteln. Beispielsweise erzielen sie eine höhere Qualität, wenn sie nur die reifen, roten Kaffeekirschen ernten. Der Ertrag ist zwar geringer, dafür können sie ihn zu höheren Preisen verkaufen und so mit ihren Familien ein besseres Leben führen. Damit sie auch in den Monaten Einkünfte haben, in denen kein Kaffee geerntet werden kann, setzen wir ausserdem auf den kleinen Plantagen der insgesamt 7.000 Kleinbauern bewusst auf eine Mischkultur mit Bananen- und Maniokpflanzen. Ein toller Nebeneffekt ist, dass die Pflanzen den Kaffee zusätzlich nähren und ihm Schatten spenden. Verbesserte Arbeits- und Handelsbedingungen, faire Preise und nachhaltige Produktionsweisen – dafür wurde Masaba Coffee auch von Swiss Fair Trade, dem Dachverband der Schweizer Fair Trade-Organisationen, ausgezeichnet. Hier in der Schweiz führen wir die Philosophie im Rahmen unserer Kooperation mit der Stiftung Fondazione Diamante in Lugano und der Stiftung Orte zum Leben in Lenzburg fort, die sich beide seit den 70er Jahren für die Integration von Menschen mit Behinderung engagieren. Gemeinsam haben wir die „Foundation“-Edition von Masaba Coffee entwickelt – diese wird unter Anleitung unseres erfahrenen Rösters von den bei den Stiftungen beschäftigten Menschen geröstet, verpackt und direkt an unsere Kunden versendet.

Wo überall wird Masaba Coffee getrunken?

Tatsächlich gibt es Masaba Coffee aktuell nur in seinem Ursprungsland Uganda und im Tessin. Als wir hier vor zehn Jahren gestartet sind, haben wir den Kaffee zunächst auf Märkten, an Restaurants, Bars und auch online verkauft. Mittlerweile gehören viele Schweizer Unternehmen zu unseren Kunden – rund 40 Prozent unseres Kaffees werden in Büros verschiedenster Grössen getrunken. Diese Entwicklung ist zum einen dem höheren Anspruch an gutem Kaffee in diesem Bereich zu verdanken. Darüber hinaus rücken Nachhaltigkeit und fairer Handel zunehmend in den Blickpunkt – Werte, für die wir als Masaba Coffee stehen. Unser Ziel ist es, unseren Kaffee mittelfristig in der ganzen Schweiz anbieten zu können.

Seit Kurzem arbeiten Sie mit Schaerer zusammen. Wie kam es dazu?

Unser Unternehmen hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt und beliefert mittlerweile immer mehr grosse Büros. Neben der Kaffeequalität steht hier ein ganzheitlicher Service inklusive Kaffeemaschine ganz oben auf der Wunschliste. Aus diesem Grund war ich auf der Suche nach einem Kaffeemaschinen-Partner. Ich kenne Schaerer zwar schon viele Jahre, doch den Ausschlag für die heutige Zusammenarbeit gab ein Kundenbesuch in Bellinzona. Dort war eine Schaerer Kaffeemaschine im Einsatz und ich kam erstmals in den Genuss einer Kaffeespezialität aus Masaba Coffee, die mit einem Schaerer Vollautomaten zubereitet wurde. Der Geschmack überzeugte mich sofort und ich nahm Kontakt mit dem für das Tessin zuständigen Mitarbeiter auf. Letztendlich war es dann das Gesamtpaket aus Maschinentechnologie, absoluter Kundenorientierung und dem schweizweiten Servicenetz von Schaerer, das die Zusammenarbeit besiegelte. Ich bin mir sicher, dass diese Partnerschaft ein wichtiger Schritt ist, um unser Ziel, Masaba Coffee schweizweit anzubieten, zu erreichen.

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