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Germany as a nation loves barbecues and German food – a WMF survey on dining together

  • „Deutsche Küche“ mit Abstand am beliebtesten, dicht gefolgt von „italienisch“
  • Mehrheit der Deutschen kocht mindestens drei- bis viermal pro Woche selbst frisch
  • Grillen ist Trumpf: Wenn es um gemeinsames Essen geht, denken die Deutschen mit Abstand am häufigsten daran
  • Auf einen schön gedeckten Tisch wird viel Wert gelegt
  • Während Corona wurde seltener gemeinsam geschlemmt

Geislingen/Steige – Bei einem traditionellen deutschen Gericht oder beim Grillen in lockerer Atmosphäre mit der Familie am schön gedeckten Tisch – so haben es die Deutschen am liebsten, wenn es um gemeinschaftliches Essen geht. Das geht aus einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens YouGov im Auftrag von WMF, einem führenden Premiumanbieter für Haushaltsprodukte, hervor. Demnach kocht die Mehrheit mindestens drei- bis viermal pro Woche selbst frisch und lädt zu ausgewählten Anlässen gerne zum Essen in Gemeinschaft ein.

„Unsere repräsentative Umfrage zeichnet ein interessantes Bild von der Tischkultur in Deutschland“, sagt Oliver Kastalio, CEO von WMF. „Jede*r Zweite lädt etwa alle zwei bis drei Monate Freunde, Familie und Verwandte beispielsweise zum Grillen, aber auch zu anderen Arten des Schlemmens ein. Für viele gehört das gemeinsame Kochen und Essen in den eigenen vier Wänden zu den ganz besonderen Anlässen. Entsprechend wird auf frische Zutaten, schmackhafte Gerichte, eine entspannte Atmosphäre und die passende Tischdekoration geachtet. Auch sind die Befragten in der Regel bereit, mehr Geld und Zeit zu investieren. Und rund jede*r Dritte geht davon aus, dass Essen in Gemeinschaft nach Corona in Zukunft wieder häufiger stattfinden.“

Selbst frisch zu kochen steht hoch im Kurs – während Corona kamen jedoch weniger Menschen zusammen

Die Deutschen mögen es, selbst zu kochen: Rund drei Viertel der Befragten (73 Prozent) kochen mindestens drei- bis viermal Mal pro Woche selbst frisch, 17 Prozent tun dies täglich. Im Alltag wird am häufigsten gemeinsam mit dem/der Partner*in gekocht (33 Prozent), gefolgt von der Familie (22 Prozent). Demgegenüber wird eher selten zusammen mit Freund*innen gekocht (7 Prozent).

Entgegen der Erwartung hat sich die Häufigkeit gemeinschaftlicher Essen zu Hause während der Corona-Zeit verringert. Obwohl die Restaurants als Treffpunkt über lange Zeit weggefallen sind, geben über die Hälfte der Befragten an, sich seltener zu solchen Anlässen in den eigenen vier Wänden getroffen zu haben (56 Prozent). Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Treffen im größeren Kreis aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht erlaubt waren, finden doch die meisten gemeinschaftlichen Essen in Gruppen von fünf bis zehn Personen statt (48 Prozent). Doch die Aussichten stehen gut: Knapp jede*r Dritte (29 Prozent) geht davon aus, dass Essen in Gemeinschaft in Zukunft wieder häufiger werden.

Geschmack und frische Zutaten sind wichtig – Kalorien werden eher weniger gezählt

Grundsätzlich legen die Deutschen großen Wert auf Kochen mit frischen Zutaten: Neun von zehn erachten frische Zutaten als wichtig. Dabei steht der Geschmack bei der heimischen Küche an erster Stelle: 94 Prozent geben an, dass ihnen der Geschmack wichtig ist, während Kalorien nur für weniger als die Hälfte (41 Prozent) eine bedeutende Rolle spielen. Auffällig ist, dass mit 45 Prozent deutlich mehr Frauen als Männer (36 Prozent) der Meinung sind, dass Kalorien ein wichtiger Aspekt beim Kochen sind. Beim Kochen in den eigenen vier Wänden wird außerdem darauf geachtet, dass das Gericht einer ausgewogenen Ernährung (78 Prozent) entspricht und die Lebensmittel regional (72 Prozent) und saisonal (71 Prozent) sind.

Die deutsche Küche mit Abstand am beliebtesten – und in Gemeinschaft wird am liebsten gegrillt

Der absolute Lieblings-Küchenstil ist mit 69 Prozent die deutsche Küche. Ebenfalls gerne gegessen wird italienisch (61 Prozent), asiatisch (38 Prozent) und griechisch (33 Prozent). Die vegetarische (16 Prozent) und vegane (6 Prozent) Küche bevorzugen vergleichsweise wenige.

Mit 81 Prozent gehört Grillen zu den bekanntesten „gemeinsamen Genüssen“, gefolgt von Raclette (79 Prozent), Fondue (75 Prozent), Tischgrill (60 Prozent) und dem Kochen eines Mehr-Gänge-Menüs (49 Prozent). Demgegenüber sind „exotischere“ Möglichkeiten wie Pizza Raclette (27 Prozent) oder Hot Pot (17 Prozent) weniger bekannt. Zum Grillen laden rund ein Viertel der Befragten (24 Prozent) durchschnittlich mindestens einmal im Monat ein, und über die Hälfte richtet mindestens alle drei Monate ein entsprechendes Essen aus. Demgegenüber bleibt es bei Raclette oder Fondue häufiger bei nur einer Einladung pro Jahr – meist traditionell im Winter.

Am häufigsten treffen sich die Leute zum gemeinsamen Essen am Wochenende und an Feiertagen

Für viele Menschen ist Essen in Gemeinschaft ein Anlass, sich bewusst Zeit zum Kochen und für seine Mitmenschen zu nehmen. 69 Prozent geben an, sich beim gemeinsamen Essen besonders viel Zeit zu lassen. Daher lädt der Großteil am Wochenende (65 Prozent) oder an den Feiertagen (36 Prozent) ein; unter der Woche tun dies nur 7 Prozent der Befragten. Am häufigsten finden solche Essen zu Geburtstagen (66 Prozent) statt, aber es wird sich auch häufig ohne speziellen Anlass getroffen (55 Prozent). Die präferierte Jahreszeit hängt von der Art des Essens ab. Naturgemäß finden gemeinsame Grill-Abende vor allem im Sommer (82 Prozent) statt, wohingegen zu Mehr-Gänge-Menüs 59 Prozent der Befragten zu jeder Jahreszeit einladen.

Ein schön gedeckter Tisch oder eine eingedeckte Tafel gehört bei einem gemeinsamen Essen für viele dazu

Drei Viertel der Befragten (74 Prozent) ist ein schön gedeckter Tisch wichtig oder sehr wichtig. Unter den Frauen legen sogar 79 Prozent großen Wert darauf – 10 Prozent mehr als bei den Männern. Dennoch bevorzugen die Deutschen beim gemeinsamen Genuss eine lockere Atmosphäre, beispielsweise beim Grillen (95 Prozent). Lediglich etwa beim Kochen eines Mehr-Gänge-Menüs darf es für die Hälfte der Befragten auch festlicher sein. Als wichtigstes Accessoire gehören Servietten auf den Tisch (57 Prozent), gefolgt von Wassergläsern (44 Prozent), Tischdecken (43 Prozent), Weingläsern (37 Prozent) und Kerzen (37 Prozent). Einige mögen außerdem Blumen (30 Prozent), gefolgt von hochwertigem Geschirr (26 Prozent) und Besteck (23 Prozent) sowie hochwertigen Elektrogeräten (15 Prozent).

Methodik
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1569 Personen zwischen dem 14. und 16. Februar 2022 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Über WMF
WMF, kurz für Württembergische Metallwarenfabrik, ist ein führender Premiumanbieter für Haushaltsprodukte, professionelle Kaffeemaschinen und Hotelequipment. WMF steht für Innovation aus Tradition und überzeugt mit Entwicklung und Design „Made in Germany“. Unter den Marken WMF, Silit und Kaiser bietet das Unternehmen Produkte zum Zubereiten, Kochen, Essen, Trinken und Backen für den Gebrauch zu Hause. Geschäftskund*innen, insbesondere aus Gastronomie und Hotellerie, stehen Produktsortimente rund um die Kaffeezubereitung sowie für den gedeckten Tisch und das Buffet unter den Marken WMF, Schaerer, Curtis und Hepp zur Verfügung. WMF ist mit seinen Produkten in über 120 Ländern vertreten und hat mehr als 6000 Mitarbeiter*innen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch im restlichen Europa sowie weltweit z.B. in China betreibt WMF insgesamt rund 350 eigene Shops. Das Unternehmen wurde 1853 in Geislingen an der Steige gegründet und gehört seit Ende 2016 zum französischen Groupe SEB Konzern.

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